How to draw to remember more | Graham Shaw | TEDxVienna

How to draw to remember more | Graham Shaw | TEDxVienna

How to draw to remember more! You may not believe it yet, but we are all capable of drawing sketches that make information memorable. In this talk you will discover talents you may have never known you had. Be prepared to amaze yourself!

More information on

Graham Shaw teaches how to draw pictures that make learning memorable in presentations. He is author of ‘The Art of Business Communication’, shortlisted for the ‘CMI Management Book of the Year 2016’ and spoke at TEDx Hull in 2015.

This talk was given at a TEDx event using the TED conference format but independently organized by a local community. Learn more at

Übersetzung: Ama Affram Ich frage mich, ob Sie das kennen: Hatten Sie jemals Probleme,
sich etwas zu merken? Geschriebene Zeilen wie diese? Als ich zur Schule ging,
nutzte ich diese Lernmethode: Ich las. Und Lesen ist eine
ideale Lernmethode, oder? Aber manchmal hatte ich etwa
so einen Gesichtsausdruck. Weil ich merkte, dass ich all diese Zeilen gelesen hatte und sie einfach nicht
in den Kopf gingen — Kennen Sie das? Manchmal drehte ich das Papier um
und versuchte mich zu erinnern. Aber mein Kopf war leer
und ich konnte mich an nichts erinnern. Da machte ich mir richtig Sorgen. Ich fing an zu schwitzen, wurde unruhig und ganz ängstlich. Besonders kurz vor einer Prüfung. Ich dachte: "Das werde ich
mir nie merken!" Aber auch: "Es muss doch einen
einfacheren Weg geben, oder?" Und es gibt einen. Wenn wir die Information mittels
einer Zeichnung in ein Bild umwandeln, erinnern wir uns daran. Denn als Zeichner
fällt uns das Merken leichter! Das einzige Problem dabei ist: Viele sagen: "Tolle Idee,
aber ich kann nicht zeichnen." Ich glaube, dass jeder
gut genug zeichnen kann, um sich den Lernstoff besser einzuprägen. Heute zeige ich Ihnen, wie das geht. Füllen wir unseren Werkzeugkasten
zunächst mit einem Kreis. Nehmen Sie ein Papier hervor. Los geht's. Halten Sie Ihr Papier so herum
wie das Flipchart. Wir beginnen mit diesem einfachen Kreis. Dann zeichnen Sie bitte
zwei weitere Kreise und machen aus ihnen Augen. Dann eine Nase. Dann ein nettes Lächeln. Und dann hier noch eins. Wieder Augen, die in diese Richtung sehen, und eine Nase. Diesmal ein anderer Ausdruck: ein Kreis, den wir schattieren können
und der Schrecken ausdrückt. Noch ein Versuch, unten wieder ein Kreis. Diesmal nach oben blickende Augen, dann eine Nase. Jetzt ganz genau hinsehen,
beim Blinzeln könnten Sie es verpassen. (Lachen) Ein nachdenklicher Ausdruck. Das ist die erste Form unseres
visuellen Werkzeugkastens: ein Kreis. Alles weitere wird ebenso leicht sein. Bitte die Seite drehen. Wir erweitern unseren
visuellen Werkzeugkasten. Halten Sie Ihr Blatt wieder im Hochformat. Wir fangen hier an. Die erste Form ist ein Karo. Einfach eines zeichnen. Was könnten wir daraus machen? Machen Sie hierher ein Dreieck. Nun setze ich ein kleines Auge ein und ein Lächeln — ein kleiner Fisch! Vielleicht einige Bläschen. So! In die Mitte einen Kreis. Nun verbinden Sie den Kreis
durch eine Linie mit dem Fisch. Dies ist unsere Nummer 1. Nun hier eine Linie zeichnen — Nummer 2. Jetzt noch ein Kreis. Schauen Sie mal. Ein Augenpaar, das in die Richtung sieht. Jetzt eine Nase und ein Lächeln. Jetzt etwas anderes. Zwei Dreiecke obendrauf, dann 3 Striche und wir haben eine Katze! Machen wir hier weiter — Nummer 3. Ganz oben einen Kreis zeichnen. Jetzt ein Strich nach unten und ein zweiter Strich als Bein. Danach ein Strich in die Richtung
und nun ein Arm auf die Seite und der andere hier. Nun haben wir eine Figur. Zeichnen wir zwei kurze Striche hier. Dies könnte ein Tänzer sein. Jetzt zeichnen wir Nummer 4. Das wird ein Dreieck. Welche Form und welches Bild
könnten wir daraus machen? Noch ein Dreieck und ein kleiner Strich —
und es sieht wie ein Boot aus. Wir können sogar eine Fahne einfügen und hier ein wenig Wasser. Dann nach unten. Nummer 5. Wir zeichnen ein Rechteck. Bitte hersehen. Dann hierhin einige Kreise, als Räder. Man kann einen kleinen Bus daraus machen. Eine horizontale Linie,
zwei vertikale, als Fenster, und einige Menschen im Bus. Dann eine vertikale Linie: Nummer 6. Diesmal eine ganz andere Form. Eine Form, die einer Wolke ähnelt. Aber darunter zwei vertikale Linien und wir machen daraus einen Baum. Zuletzt die Nummer 7 hier unten. Wir haben noch kein Quadrat. Zeichnen wir also ein Quadrat. Darauf ein Dreieck
als Kombination unserer Formen. Eine kleine Tür und ein paar Fenster. Jetzt ist es fertig. Wir haben aus den Formen unseres
visuellen Werkzeugkastens Bilder gemacht und natürlich könnten wir so
noch viel mehr Bilder erschaffen. Das Tolle dabei ist die
unfassbare Fähigkeit des Geistes, Bilder zu sehen, wo keine sind. Wenn Sie jetzt das Bild betrachten und geistig ein Foto machen,
macht es in Ihrem Geist 'klick!' Sie erinnern sich nicht nur an die Bilder, sondern auch an ihre genaue Position. Drehen Sie jetzt einfach das Blatt um,
sodass Sie nichts mehr sehen können. Jetzt machen wir ein kleines Experiment. Schauen Sie her. Sie haben jetzt eine Aufgabe: Ich zeige auf verschiedene
Stellen des Flipcharts und wenn ich auf den Fisch zeige,
bitte ich Sie, Ihre Hand zu heben. Glauben Sie, dass der Fisch hier ist? Nein. Ist der Fisch hier? Ist er hier? Gott sei Dank. (Lachen) Was ist mit dem Bus? Ist der Bus hier oben? Ist er hier unten? Sie haben es begriffen. Sie erinnerten sich tatsächlich
an jedes abgefragte Bild. Selbst, wenn ich es etwas erschwere, würden Sie sich wahrscheinlich
an die meisten Bilder erinnern. Zeichnen ist also eine gute Methode,
sich etwas einzuprägen, und es gibt tolle Untersuchungen hierzu. Besonders eine Studie
der Universität Waterloo in Kanada. Die Testpersonen sollten sich
30 Wörter merken. Man gab ihnen 40 Sekunden pro Wort. Sie durften die Wörter entweder
40 Sekunden lang aufschreiben, beispielsweise "Ballon". Alles einfache Wörter. Sie schrieben sie auf oder zeichneten ein
einfaches Bild zu den Begriffen. Da ist mein Ballon. Dann gab man ihnen
eine Art Ablenkungsaufgabe, eine Art Füllaufgabe,
die mit Musik zu tun hatte — etwas ganz anderes –, dann überraschend eine Gedächtnisaufgabe. Was war das Ergebnis? Die Studie ergab,
dass Menschen typischerweise zweimal so viele selbst gezeichnete Bilder
behalten konnten wie aufgeschriebene. Wenn gezeichnet wurde,
wurden doppelt so viele Wörter behalten. Ich fand das natürlich toll. Was ich auch wirklich faszinierend fand: Die Qualität der Zeichnungen
schien keine Bedeutung zu haben. Mit anderen Worten: Man muss kein Künstler sein,
um einprägsame Zeichnungen zu erstellen. Man verglich die Zeichnungen
mit anderen Gedächtnisstützen. Zum Beispiel sollten die Leute
Wörter visualisieren. Sie sollten Wörter beschreiben
und sich Bilder von Wörtern ansehen. In allen Fällen war Zeichnen überlegen. Zeichnen war somit eine tolle Methode,
sich die Wortliste zu merken. Nach meiner Erfahrung hilft Zeichnen
noch in sehr viel mehr Fällen. Wir können Fakten behalten, uns abstrakte Konzepte
und sogar ganze Themen einprägen. Ich möchte Ihnen zeigen, wie das geht. Ein Schlüssel hierzu ist das Verknüpfen
von Bildern und Bedeutung. Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel. Es geht los. Dies ist uns bekannt. Wir haben unseren Baum. Wir könnten nach seiner Bedeutung fragen. Er könnte viele Bedeutungen haben, oder? Er könnte für 'LEBEN' stehen oder 'WACHSTUM' bedeuten. Oder 'STABILITÄT'. Ihnen fällt sicher noch mehr ein. Das ist übrigens das Fantastische
an unserem Werkzeugkasten. Wenn wir diesen Baum zeichnen, können wir ihn mit zahlreichen
Konzepten und Ideen verknüpfen. Es ist toll, dass wir unseren visuellen
Werkzeugkasten so nutzen können. Wenn wir uns etwas einprägen wollen, fällt uns natürlich nicht
als erstes ein Bild ein. Erst haben wir die Information
oder das Konzept. Dann muss uns ein Bild dazu einfallen. Also müssen wir uns daran gewöhnen,
in Bildern zu denken. Wenn ich Ihnen zum Beispiel
den Begriff 'Innovation' nenne, denken Sie womöglich:
"Welches Bild fällt mir dazu ein?" Während ich an einen Funken
oder eine Glühbirne denke, könnte es noch viel mehr geben. Es geht also darum, in Bildern zu denken. Jetzt üben wir das ein bisschen. Ich könnte jetzt
ein beliebiges Thema nehmen. Ich nehme Biologie. Übrigens: Ich bin kein Biologe, aber ich lebe in dem Glauben,
dass weiße Blutzellen dafür gut sind, uns vor Krankheitserregern zu schützen. Sie scheinen Bakterien zu verschlingen
und harmlos zu machen. Gut, dass wir diese Zellen haben. Welches Bild kommt uns da in den Sinn? Da fällt einem viel ein. Aber wirklich wichtig ist,
dass das Bild für Sie einen Sinn ergibt. Wir sind alle individuell. Ich möchte aus meinem visuellen
Werkzeugkasten eine Figur zeichnen. Das ist eine weiße Blutzelle. Warum sieht sie so froh aus? Sie ist besonders glücklich, weil sie einen Schild hat —
dieselbe Form wie der Fisch. Darauf steht "STOP". So! Sie hält es hoch, um uns zu schützen. Sie schützt uns vor … Sehen Sie diese Form?
Ein bisschen wie der Baum. Aber diesmal mache ich daraus einen Keim. So. Ich gebe ihm Beine. Er sieht sehr unzufrieden aus, ist sogar sehr genervt, weil er seine Hände hebt, weil er kapituliert. Die weiße Blutzelle hat ihn besiegt. An ein solches Bild erinnern wir uns. Wir könnten das Bild bunter machen, was toll ist, da unser Gehirn Farben mag. Nehmen wir jetzt ein abstraktes Konzept. Hier ist eins: "VERTRAUEN". Sie denken vielleicht: "Wie in aller Welt
soll man so etwas zeichnen?" Oft heißt es dann:
"ein Händeschütteln zeichnen." Manche von Ihnen denken:
"Das ist schwierig." Ein kleiner Tipp von mir:
Es gibt immer ein einfacheres Bild. Ich zeige Ihnen ein Bild, das jemand bei einem
meiner Workshops präsentiert hat. Das ging etwa so. Kennen Sie das, dass jemand
eine Idee präsentiert, die Sie am liebsten selbst
entdeckt hätten? (Lachen) Als er nämlich anfing zu zeichnen,
dachte ich: "Das ist so einfach!" Sie sehen, worauf ich hinaus will, oder? Oben eine kleine Figur, so. So können wir uns "VERTRAUEN" merken. Okay. Das ist es. Ich frage mich, wie gut Sie sich noch
an die 7 Bilder von vorhin erinnern. Nehmen Sie nun bitte ein leeres Blatt
und verdecken das Original. Wir machen ein kleines Experiment. Zeichnen Sie bitte den Kreis und die 7 davon ausgehenden Strahlen. Sie haben eine Minute,
um alle Bilder zu zeichnen, an die Sie sich erinnern können. Ich gebe Ihnen etwas Zeit — ab jetzt! Ob Sie nun alle behalten haben
oder nicht, das macht nichts! Wenn Sie nicht weiterwissen,
gucken Sie auf das Flipchart und tun so, als ob alles da wäre. Schauen Sie, ob Sie die Bilder
im Geiste sehen können. Vielleicht mal die Nummern hinzufügen … Alle konzentrieren sich. Sie können sich gegenseitig helfen. Ganz schnelle Skizzen sind in Ordnung. Ich sehe hier viel Aktivität. Sie hatten jetzt etwa 1 Minute, wie weit Sie auch gekommen sind, gut! Vielleicht haben Sie einige
oder alle behalten. Manche zeichnen etwas
detaillierter und es dauert länger. Das macht nichts. Also … Jetzt möchte ich, dass Sie die Bilder
zu mir gerichtet hochhalten. Hochhalten bitte! Alles hoch! Fantastisch! Ich sehe hier … wow! Ich sehe, hier vorne ist meist alles da. Sie können sie mit
dem Flipchart vergleichen. Ja … Okay. Das war's. (Lachen) Gut, wir können eigentlich … Es ist spannend, oder?
(Lachen) Wir können uns alle daran gewöhnen, uns Information durch Bilder einzuprägen. Das Schöne ist, ich lade Sie dazu ein,
diese Fähigkeit zu nutzen, für sich und für andere. Vielleicht haben Sie Kinder,
Freunde oder Kollegen. Sie können sie dabei unterstützen,
das Lernen einprägsamer zu gestalten. Denn wir sind ja schließlich
alle lebenslange Lerner und die Fähigkeit zu zeichnen
kann unser Lernpotential erweitern. Ich lade Sie also ein, Ihre Zeichnungen herzuzeigen
und weiterzusagen: "Als Zeichner fällt das Merken leichter!" Danke! (Beifall)

Tags:

  1. I dont mean any offense, but just because you can copy lines off a paper, doesn't make you an artist. but it's a fun little project.
    before people get mad. Why I say this is because it takes away from actual artists who have spent most of their lives dedicated to it.

  2. That is how the original alphabet was formed. Drawings of things in the world that represented an abstract set of ideas associated with the nature of the objects. It is a useful way to try to start understanding something that is foreign to you (as is the case for all forms of art), but language has developed to the current point for the sake of articulating more precise meaning from our experiences in life. Language itself is a form of mythology in that way. A set of condensed abstractions that are refined over long periods of time for the sake of understanding the fundamental basis and processes of reality. We utter words that we feel correctly match the impulses that compel us to speech and then we seek to define the words with other utterances that are more familiar and clear to us through experience. A picture or an action can help convey the things that are unspeakably unknown to us, and once the image exists an analysis can take place to make the unknown known.

  3. I don't get it. I had an exam last week and for the answers I put down a cat, fish, house, tree, buss, boat, and person. This stuff doesn't work because I just got an F on my math test!!!

  4. We can draw pictures, or we can do what people in the past did, which is train our minds to actually work as they should. There was a time when people had no choice about training their minds. Many people had to memorize a hundred facts a day, or entire scrolls, legers, etc.. But they did it easily because they trained their minds.

    Very few even try to train their minds now, or try to remember anything. Why bother when you can make a list on your smart phone, or just look up anything on the internet? The reason to bother is because if it isn't in your mind then you don't know it, and reading it off your phone or the internet means you still don't know it. You're just a parrot, not a thinking, reasoning, knowing person.

    This is why high school and even college graduates often can barely read, or do simple math, and know nothing at all about history.

    Yes, pictures help, which is why MacDonald's puts pictures on their registers now. Pictures help when people are so uneducated, so untrained, so lacking in basic thinking skills that they need pictures to do things they should have been able to do easily as children.

    Yers, pictures help, which is why so many watch YouTube instead of reading. Pictures help. They help keep people from training their minds, from being educated, from real thinking at all.

  5. soooo he is just saying to connect ideas to ideograms and mapping them together with other ideas (and maybe creating a story to aid this mapping)

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *